Vitamin C und SPF: Warum die Kombination den besten UV‑Schutz bietet
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Der synergetische Schutz – warum Vitamin C und SPF gemeinsam stärker wirken
Ein verbreiteter Hautpflege‑Mythos besagt, dass Vitamin C nur abends verwendet werden sollte.
Aus photobiologischer Sicht ist Vitamin C jedoch gerade tagsüber entscheidend.
Die Wissenschaft der Synergie: Selbst hochwertige Breitband‑Sonnenschutzmittel (SPF 50) lassen etwa 2 % der UV‑Strahlung durch. Diese Strahlen fördern die Bildung freier Radikale (Reactive Oxygen Species), die Kollagen abbauen und Hyperpigmentierung verstärken.
Die zweite Verteidigungslinie: Vitamin C neutralisiert diese freien Radikale unmittelbar.
Photoprotektions‑Boost: Studien zeigen, dass die Kombination aus Vitamin C und Vitamin E unter Sonnenschutz die sogenannte „Minimal Erythema Dose“ deutlich erhöht – also die UV‑Menge, die benötigt wird, um die Haut zu röten.
Pro‑Tipp: Trage dein Vitamin‑C‑Serum morgens direkt nach der Reinigung auf, um den antioxidativen Schutz deiner Haut „aufzuladen“.
Merke:
Vitamin C wirkt tagsüber am stärksten, da es freie Radikale neutralisiert, die trotz SPF in die Haut gelangen. Selbst SPF 50 lässt rund 2 % der UV‑Strahlung durch – genug, um Kollagen abzubauen und Pigmentflecken zu fördern.
In Kombination mit Vitamin E erhöht Vitamin C nachweislich die UV‑Toleranz der Haut und stärkt die Photoprotektion. Für optimalen Schutz: morgens nach der Reinigung Vitamin C auftragen, danach SPF.